Partnertage - Austausch und Fortbildung

Die Partnertage werden von der Bonner Energie Agentur organisiert. Die Fortbildungsveranstaltungen dienen dem Gewerke übergreifenden Austausch unter den Handwerkern und mit Vertretern aus Planung und Energieberatung, sie dienen der Fortbildung und der Information über neue Vorschriften, Standards, Techniken etc.

Partnertage sind in der Regel für Energieeffizienz-Partner kostenfrei, sonstige Interessierte können gegen eine geringe Gebühr teilnehmen. Es werden Fortbildungspunkte für Ingenieur- und Architektenkammer, dena und "meisterhaft" für jeden Partnertag beantragt.

Energieeffizienz-Partner haben sich verpflichtet, an mindestens 2 Partnertagen pro Jahr teilzunehmen.

 

 

Partnertage 2018

16. März 2017

Basiswissen energieeffizientes Bauen und Modernisieren

Grundlagenschulung für Energieberater, Handwerker und Planer

Referent: Dipl.-Ing. Ronny Meier, Modernisierungsoffensive

 

8. Juni 2017

Wie können wir einfacher Bauen?

Referent: Dipl.-Ing. Ingo Gabriel, Architekt

 

 

4. Partnertag 2017

 

November 2017

Dämmstoffe: Öko? – Logisch!

Wer hat das nicht schon einmal gehört?: „Wenn wir dämmen, schimmelt unser Haus.“ oder „Ich will nicht dämmen weil das Styropor brennt.“  

Gebäudedämmung ist ein komplexes Thema voller Vorurteile. Martin Lang, Energieberater und Baubiologe, liefert uns Fakten: Er stellt verschiedene Dämmstoffe vor und zeigt an konkreten Bauvorhaben auf, was moderne Dämmstoffe leisten können und müssen – als Fassadendämmung, Innendämmung oder Dachdämmung. Er gibt Ihnen einen Überblick über Lebensdauer, Anwendungsbereiche, Kosten und Primärenergiebedarfe der einzelnen Dämmstoffe und vergleicht Wärme-, Schall- und Brandschutzeigenschaften der erdölbasierten mit den ökologischen Varianten.

Dieses fundierte Wissen hilft Ihnen bei der Argumentation gegenüber Ihren Kunden und in der Entscheidung, welches Material für welches Einsatzgebiet am besten geeignet ist.

Luftdicht Bauen und Sanieren nach KfW-Richtlinien

Das Luftdichtheitskonzept nach DIN 4108-7

Eine luftdichte Gebäudehülle ist sowohl im Neubau als auch in der Sanierung Pflicht. Welche Rolle spielt das Luftdichtheitskonzept nach DIN 4108-7, wer ist für die Erstellung und Einhaltung zuständig und was bedeutet dieses Konzept für Handwerker verschiedener Gewerke auf der Baustelle? Wie kann der Energieberater oder Planer eine KfW-konforme Umsetzung und Überwachung gewährleisten und welche Schritte sind unbedingt einzuhalten? Martin Lang hat die Entwicklung der Luftdichtheits-Anforderungen im Rahmen des Fachverbandes Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) mit begleitet und informiert Sie fundiert, damit Sie Baustellen KfW-konform umsetzen und begleiten können.

Referent:
Martin Lang,
Energieberater (HWK), Baubiologe, Passivhausplaner, Fachplaner Luftdichtheit,
FLiB zert. Prüfer der Luftdichtheit

3. Partnertag 2017

Oktober 2017

Step by step zum Gesamtkonzept

Vorteile des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
für Planer / Energieberater, Handwerker und Hauseigentümer

Frau Odette Tubies,  Herr Simon Becker | Deutsche Energie-Agentur

Am 1. Juli 2017 wurde der individuelle Sanierungsfahrplan für Wohngebäude (iSFP) eingeführt, er kann seitdem als Ergebnis der Vor-Ort-Beratung gefördert werden.

Gebäudeeigentümer erhalten mit dem iSFP einen tragfähigen Ablauf für die Sanierung an die Hand, der auf einer ganzheitlichen Betrachtung des Gebäudes basiert. Der Fahrplan bietet sowohl den Einstieg in konkrete erste Maßnahmen als auch eine Zukunftsperspektive für das Gebäude. Denn eine fachlich fundierte, unabhängige und qualifizierte Beratung, die das Haus als Ganzes betrachtet und als ein System begreift, ist für Hauseigentümer besonders wichtig.

Wie funktioniert das neue Instrument und wo liegt der Mehrwert für Planer / Energieberater, Handwerker und Hauseigentümer?

Frau Tubies und Herr Becker, Mitarbeiter des dena-Expertenservices, erläutern die Hintergründe, den Ablauf und die einzelnen Komponenten des Sanierungsfahrplans. Sie zeigen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand konkreter Sanierungsbeispiele die praktische Anwendung und die Vorteile gegenüber dem umfassenden Beratungsbericht der BAFA Vor-Ort-Beratung. 

2. Partnertag 2017

Effiziente Nichtwohngebäude, Brennstoffzelle und Smart Home

Mai 2017

Effiziente Nichtwohngebäude – Vortrag und Führung durch das Rote Haus in Beuel
Peter Küpper, Josef Küpper Söhne GmbH

2016 wurde das neue Gebäude der Firma Josef Küpper Söhne GmbH in Bonn-Beuel eröffnet. Das KfW-55-Haus wurde mit einer Erdwärmepumpe zum Heizen und Kühlen ausgestattet. Sonnenkollektoren auf dem Dach produzieren Strom für den Eigenverbrauch, LED Beleuchtung und kontrollierte Raumbelüftung runden das technische Konzept ab.

Peter Küpper führt durch das Gebäude und erläutert in der gläsernen Heizzentrale die technischen Komponenten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.impulse.de/unternehmen/mittelstand/foerdercase-serie-teil-2-energieeffizient-das-rote-haus-in-beuel/3450774.html

Die Brennstoffzelle – Funktionsweise, Einsatzbereiche und Perspektiven
Stephan Herpertz, Verbraucherzentrale Bonn

Die Brennstoffzellentechnik hat ihre Ursprünge bereits im 19. Jahrhundert. Aber erst in den letzten Jahren sind Heizgeräte, die diese Technik nutzen, zur Serienreife gelangt. Mittlerweile bieten mehrere Hersteller entsprechende Heizgeräte an. Aufgrund der zurzeit guten Förderbedingungen in NRW wird der Einsatz dieser Geräte, die auf einem sehr effizienten Weg gleichzeitig  Strom und Wärme bereitstellen können, auch für Eigentümer kleinerer  Wohngebäude interessant.

Herr Herpertz führt in seinem Vortrag in die Grundlagen der Technik ein und vergleicht diese mit verwandten Technologien, wie die Stromspeicher. Er stellt darüber hinaus dar, für welche Einsatzbereiche die Technik sinnvoll sein kann und welche Perspektiven die Brennstoffzellentechnik bietet.

SmartHome  - die intelligente Haussteuerung!
Valentino Di Donato, V.D. Elektrotechnik

SmartHome macht Ihr Zuhause intelligent sowie Ihr Leben sicherer und komfortabler. Per Smartphone, Tablet oder PC können Sie die gesamte Haustechnik bedienen und Ihre vier Wände auch von unterwegs im Blick behalten. Herr Di Donato führt Sie durch die neue und innovative SmartHome Ausstellung, hier können Sie einen ersten Einblick darüber gewinnen, was mit modernster Technik alles möglich ist.

1. Partnertag 2017

Februar 2017

Heizungsoptimierung und Hydraulischer Abgleich im Detail

Andreas Meier
Handwerksmeister, freiberuflicher Dozent der Innung und HWK zu Köln

Zu jeder Energieberatung gehört neben der Begutachtung der Gebäudehülle auch die Bewertung der Heizungsanlage mit entsprechenden Optimierungsvorschlägen. Der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage gehört in einigen Programmen zu den Fördervoraussetzungen.

Wie kann der Energieberater die bestehende Heizungsanlage bewerten und den Optimierungsbedarf feststellen? Wie kann Ihnen das Schornsteinfegerprotokoll dabei helfen? Andreas Meier zeigt Ihnen alle Komponenten der Heizung im Detail und gibt Ihnen Tipps zu Optimierungsmöglichkeiten.

Die Anforderungen an den hydraulischen Abgleich unterscheiden sich je nach Förderprogramm erheblich voneinander. Welche Gesetze und Vorschriften gibt es, wo liegt der Unterschied zwischen Verfahren A und B und wann ist welches Verfahren anzuwenden?

 

Übersicht Partnertage

2017

  1. Heizungsoptimierung und Hydraulischer Abgleich im Detail

  2. Effiziente Nichtwohngebäude, Brennstoffzelle und Smart Home

  3. Step by step zum Gesamtkonzept.
    Vorteile des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)für Planer / Energieberater, Handwerker und Hauseigentümer

  4. Dämmstoffe: Öko? – Logisch!
    Luftdicht Bauen und Sanieren nach KfW-Richtlinien

2016

  1. Wärmepumpe: Luftnummer oder Energiesparer
    Funktionsweise und Optimierung von Wärmepumpenanlagen

  2. Zukunft des Bauens
    Entscheidungen zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit - Wie initiiert man energieeffiziente Projekte und wie führt man sie durch?

  3. Sanierung mit Qualität
    Chancen und Risiken beim Fenstertausch

  4. Exkursion: 42! Grünes Studentenwohnheim in Bonn

  5. Gut. Besser. Saniert!
    Fit für die KfW – Chancen für Handwerker, Energieberater und Planer
    Fakten statt Mythen! Argumente für die energetische Gebäudesanierung.

2015

  1. Plusenergie-Häuser
    Gebäude und Heizungstechnik der Zukunft und Photovoltaik
    Aktueller Stand der Entwicklung

  2. Zum Sinn von Dämm-Maßnahmen
    KfW Fördermittel
    Sanieren mit Plan – Kommunikation unter allen Beteiligten

  3. WDVS - Worauf ist zu achten
    Innendämmung
    Nachhaltige Baustoffe

  4. Kombischulung zur sicheren Ausführung von Dachsanierungen von außen und Fensteranschlüssen
    Steildachsanierung + Neues vom Flachdach
    Fenster - Auf’s Detail kommt es an

2014

  1. EnEV 2014
    Hydraulischer Abgleich
    Schadstoffe und Gefahrstoffe beim Bauen im Bestand

  2. Haftungsrisiken für Planer und Berater
    Qualitätskontrolle an Gewerke-Schnittstellen

  3. Wissens- und Erfahrungs-Börse zum energieeffizienten Bauen und Sanieren

  4. Feuchte und Schimmel in Innenräumen

2013

  1. Sanierung und Brandschutz
    Fördermöglichkeiten
    Energieeffizienz und Lüftung

  2. Gebäudetechnik und Energieeffiziente Gebäudehülle
    ekozet Kerpen-Horrem

  3. Qualitätssicherung am Bau durch Luftdichtheitsmessung und Thermografie
    ekozet Kerpen-Horrem: Thermografie live und Luftdichtheitstest live

  4. Passivhaus
    Vortrag und Exkursion

2012

  1. Ausführung und Planung Hand in Hand
    Luftdichtheit - aktueller Stand, Gewerke übergreifende Anforderungen
    Photovoltaik - Strom erzeugen und selber nutzen – wo geht die Reise hin?   
    Welches Haus braucht welche Heizung? - vom Passivhaus bis zum denkmalgeschützten Altbau

Fotos: © Bonner Energie Agentur