Partnertage

Die Partnertage werden von der Bonner Energie Agentur organisiert. Die Fortbildungsveranstaltungen dienen dem Gewerke übergreifenden Austausch unter den Handwerkern und mit Vertretern aus Planung und Energieberatung, sie dienen der Fortbildung und der Information über neue Vorschriften, Standards, Techniken etc.

Partnertage sind in der Regel für Energieeffizienz-Partner kostenfrei, sonstige Interessierte können gegen eine geringe Gebühr teilnehmen. Es werden Fortbildungspunkte für Ingenieur- und Architektenkammer, dena und "meisterhaft" für jeden Partnertag beantragt.

Energieeffizienz-Partner haben sich verpflichtet, an mindestens 2 Partnertagen pro Jahr teilzunehmen.

 

 

4. Partnertag 2017

Freitag, 17. November 2017

Ökologische Dämmstoffe

Herr Martin Lang | Ökobau Rheinland, Ökologische Bau- & Energieberatung

weitere Informationen folgen in Kürze

 

 

3. Partnertag 2017

Dienstag, 17. Oktober 2017

Step by step zum Gesamtkonzept

Vorteile des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
für Planer / Energieberater, Handwerker und Hauseigentümer

Frau Odette Tubies,  Herr Simon Becker | Deutsche Energie-Agentur

Am 1. Juli 2017 wurde der individuelle Sanierungsfahrplan für Wohngebäude (iSFP) eingeführt, er kann seitdem als Ergebnis der Vor-Ort-Beratung gefördert werden.

Gebäudeeigentümer erhalten mit dem iSFP einen tragfähigen Ablauf für die Sanierung an die Hand, der auf einer ganzheitlichen Betrachtung des Gebäudes basiert. Der Fahrplan bietet sowohl den Einstieg in konkrete erste Maßnahmen als auch eine Zukunftsperspektive für das Gebäude. Denn eine fachlich fundierte, unabhängige und qualifizierte Beratung, die das Haus als Ganzes betrachtet und als ein System begreift, ist für Hauseigentümer besonders wichtig.

Wie funktioniert das neue Instrument und wo liegt der Mehrwert für Planer / Energieberater, Handwerker und Hauseigentümer?

Frau Tubies und Herr Becker, Mitarbeiter des dena-Expertenservices, erläutern die Hintergründe, den Ablauf und die einzelnen Komponenten des Sanierungsfahrplans. Sie zeigen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand konkreter Sanierungsbeispiele die praktische Anwendung und die Vorteile gegenüber dem umfassenden Beratungsbericht der BAFA Vor-Ort-Beratung. 

 

Seminar

09:30 - 13:30 Uhr

Teil 1: Individueller Sanierungsfahrplan für Wohngebäude:
Hintergründe, Grundlagen, Bausteine und Methodik

Rückfragen und Diskussion

Teil 2: Tipps und Tricks aus der Praxis:
Eingabe eines Beispielprojekts, Anwendung der Druckapplikation, Darstellung der Ergebnisse
Rückfragen und Diskussion
Frau Tubies / Herr Becker - Deutsche Energie-Agentur

Ende des allgemeinen Teils des Seminars / Pause

Workshop: iSFP im Programm „Energieberater Professional 3D“ von Hottgenroth

13:45 - 15:00 Uhr

Praxisteil für Anwender der Software und Interessierte

Anwendung des iSFP im Energieberater Professional 3D:
Allgemeine Erläuterung der Dateneingabe zum iSFP, Hilfestellung und persönliche Rückfragen der Teilnehmer

Referent des Software-Herstellers Hottgenroth

 

Link: Einladung als pdf

Link: Anmeldung

Weitere Infos zum iSFP finden Sie auf der Webseite der Deutschen Energie-Agentur

Anerkennung:
Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 6 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude) angerechnet.

Ingenieurkammer Bau NRW: anerkannt mit 4 Zeiteinheiten
Architektenkammer NRW: beantragt
Sachverständige im Handwerk (HWK Köln): 5 Fortbildungspunkte

2. Partnertag 2017

Effiziente Nichtwohngebäude, Brennstoffzelle und Smart Home

Mai 2017

Effiziente Nichtwohngebäude – Vortrag und Führung durch das Rote Haus in Beuel
Peter Küpper, Josef Küpper Söhne GmbH

2016 wurde das neue Gebäude der Firma Josef Küpper Söhne GmbH in Bonn-Beuel eröffnet. Das KfW-55-Haus wurde mit einer Erdwärmepumpe zum Heizen und Kühlen ausgestattet. Sonnenkollektoren auf dem Dach produzieren Strom für den Eigenverbrauch, LED Beleuchtung und kontrollierte Raumbelüftung runden das technische Konzept ab.

Peter Küpper führt durch das Gebäude und erläutert in der gläsernen Heizzentrale die technischen Komponenten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.impulse.de/unternehmen/mittelstand/foerdercase-serie-teil-2-energieeffizient-das-rote-haus-in-beuel/3450774.html

Die Brennstoffzelle – Funktionsweise, Einsatzbereiche und Perspektiven
Stephan Herpertz, Verbraucherzentrale Bonn

Die Brennstoffzellentechnik hat ihre Ursprünge bereits im 19. Jahrhundert. Aber erst in den letzten Jahren sind Heizgeräte, die diese Technik nutzen, zur Serienreife gelangt. Mittlerweile bieten mehrere Hersteller entsprechende Heizgeräte an. Aufgrund der zurzeit guten Förderbedingungen in NRW wird der Einsatz dieser Geräte, die auf einem sehr effizienten Weg gleichzeitig  Strom und Wärme bereitstellen können, auch für Eigentümer kleinerer  Wohngebäude interessant.

Herr Herpertz führt in seinem Vortrag in die Grundlagen der Technik ein und vergleicht diese mit verwandten Technologien, wie die Stromspeicher. Er stellt darüber hinaus dar, für welche Einsatzbereiche die Technik sinnvoll sein kann und welche Perspektiven die Brennstoffzellentechnik bietet.

SmartHome  - die intelligente Haussteuerung!
Valentino Di Donato, V.D. Elektrotechnik

SmartHome macht Ihr Zuhause intelligent sowie Ihr Leben sicherer und komfortabler. Per Smartphone, Tablet oder PC können Sie die gesamte Haustechnik bedienen und Ihre vier Wände auch von unterwegs im Blick behalten. Herr Di Donato führt Sie durch die neue und innovative SmartHome Ausstellung, hier können Sie einen ersten Einblick darüber gewinnen, was mit modernster Technik alles möglich ist.

1. Partnertag 2017

Februar 2017

Heizungsoptimierung und Hydraulischer Abgleich im Detail

Andreas Meier
Handwerksmeister, freiberuflicher Dozent der Innung und HWK zu Köln

Zu jeder Energieberatung gehört neben der Begutachtung der Gebäudehülle auch die Bewertung der Heizungsanlage mit entsprechenden Optimierungsvorschlägen. Der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage gehört in einigen Programmen zu den Fördervoraussetzungen.

Wie kann der Energieberater die bestehende Heizungsanlage bewerten und den Optimierungsbedarf feststellen? Wie kann Ihnen das Schornsteinfegerprotokoll dabei helfen? Andreas Meier zeigt Ihnen alle Komponenten der Heizung im Detail und gibt Ihnen Tipps zu Optimierungsmöglichkeiten.

Die Anforderungen an den hydraulischen Abgleich unterscheiden sich je nach Förderprogramm erheblich voneinander. Welche Gesetze und Vorschriften gibt es, wo liegt der Unterschied zwischen Verfahren A und B und wann ist welches Verfahren anzuwenden?

Heizungsoptimierung

  • Wie kann ich  als Energieberater eine Heizungsanlage bewerten?
  • Pumpen
  • Dämmung
  • Schornsteinfegerprotokoll
  • Optimierungsmöglichkeiten
  • gesetzliche Bestimmungen beim Heizungstausch

Hydraulischer Abgleich

  • Unterschiede Heizlast DIN EN 12831 und EnEV
  • Gesetze und Vorschriften
  • Verfahren A oder B? Wann ist was anzuwenden und wo sind die Unterschiede?
  • Nutzen des Abgleichs
  • Kosten
  • Was hat der U-Wert mit dem hydraulischen Abgleich zu tun?
  • Was tun bei  Einrohrheizung?
  • BAFA-Förderung, KfW-Förderung - wann ist welche sinnvoll?
 

2016 - 4. Partnertag

Werner Eicke-Hennig

Gut. Besser. Saniert!

Marcus Kaufmann / KfW-Bank

Fit für die KfW – Chancen für Handwerker, Energieberater und Planer

Mit KfW-Förderkrediten und Zuschüssen lohnen sich Investitionen in Wohnimmobilien. Erweitern Sie Ihr Fachwissen und beraten Sie Ihren Kunden damit noch kompetenter!

Als ausgewiesener Experte spielen Sie bei der Sanierung oder bei dem Neubau einer Wohnimmobilie eine wichtige, wenn nicht sogar die zentrale Rolle. Sie planen energetische Sanierungen oder den energetisch anspruchsvollen Neubau, und/oder setzen fachgerecht diese Planung um. Vielleicht begleiten Sie zusätzlich die Sanierungsmaßnahmen und den Neubaufortschritt. Sie wissen: Ihre Kunden erwarten, dass Sie die zahlreichen Förderprodukte der KfW für die energetische Sanierung und für den energieeffizienten Neubau kennen und fachkundig beraten können. Der Vortag von Herrn Marcus Kaufmann (KfW) unterstützt sie hierbei.

Herr Marcus Kaufmann beantwortet Ihre Fragen zu den wohnwirtschaftlichen Förderprodukten der KfW. Er zeigt, welche Aufgaben Sie als Energieberater bei der Baubegleitung übernehmen müssen und welche Vorteile Handwerker und Ihre Kunden durch die Förderprodukte der KfW haben. Dabei unterstützt er Sie mit seinem Fachwissen, dass Sie auf Basis Ihres Sanierungs- und Neubaukonzepts bei dem Fördermittelantrag kompetent unterstützen sowie sachkundige Auskünfte zu den förderrelevanten Rahmenbedingungen der KfW geben können – Sie also fit für die KfW sind!

Werner Eicke-Hennig, Hessische Energiesparaktion

Fakten statt Mythen!
Argumente für die energetische Gebäudesanierung.

Die Erhöhung der Wohngesundheit und -behaglichkeit, die Senkung des Heizenergieverbrauchs und die CO2-Einsparung sind allesamt nur verschiedene Begriffe für dieselbe Aufgabe: Das deutsche Klima muss in den Gebäudeentwurf integriert und bei der Gebäudesanierung beachtet werden. In den neun Monaten Heizperiode unserer „dunklen Jahreszeit“ wurde früher gefroren, ab den fünfziger Jahren für wenige Jahrzehnte energievergeudend zentral geheizt und nach der Energiekrise beseitigen wir unnötigen Heizenergiebedarf durch Wärmeschutz. Am Erfolg des Wärmeschutzes reiben sich die Meinungen, er soll genauso sein, wie die gewöhnte Massivbauweise. Aber Wandel war immer: Flechtwerkhütten hatten andere Qualitäten als Holzblockhäuser und Fachwerkhäuser. Die Massivbauweise beseitigte wiederum die Mängel des Fachwerks. Heute sind wir dabei die Mängel der Massivbauweise durch die Dämmbauweise zu beseitigen. Mit den daraus resultierenden Kritiken beschäftigt sich der erste Teil des Vortrags.

Wie sichert Bonn seinen Gründerzeitbestand in Zeiten des Klimawandels?
Nachdenken über Denkbarrieren.

Die Gründerzeitbauten sind das erste Relikt des Massenwohnungsbaues der Industrialisierung. Darauf war die Architektur nicht vorbereitet und reagierte „klassisch“ mit Fassadengestaltung. Angewendet wurden als funktionsloser Zierrat die Elemente der griechischen und römischen Architektur. Daran hagelte es um die Jahrtausendwende Kritik, die längst vergessen ist. Wir lieben heute diese Bauten und wollen sie noch eine Zeitlang erhalten. Das geht nur, wenn wir sie energetisch ertüchtigen, sonst werden ihre Heizkosten irgendwann einmal unbezahlbar. Da ist es gut, das viele energetisch sanierte Beispiele im Bundesgebiet zeigen: In einem Mix aus verbessertem Wärmeschutz und stromerzeugender oder regenerativer Beheizung liegen Lösungen, die die gründerzeitlichen Fassaden nicht antasten. Das tut allein der Zahn der Zeit.

 

 

Exkursion: 42! Grünes Studentenwohnheim in Bonn

Eingangsansicht von der Karl-Frowein-Straße, Süd-West-Seite

Im Oktober luden der Architekt Kay Künzel, die Bonner Energie Agentur und der BDB Bonn-Rhein-Sieg die Energieeffizienz-Partner Bonn|Rhein-Sieg und die Mitglieder des BDB Bonn-Rhein-Sieg zu einer Führung über die Baustelle des ersten 5-geschosser in Holzbauweise mit einem hohen Anteil an vorgefertigten Elementen ein.

42! Fakten

  • Höchstes Holzhaus in Nordrhein-Westfalen: nachhaltige Holz-Beton Mischbauweise. Dank höchster Vorfertigung wird das Gebäude in Rekordzeit errichtet! 
  • zukunftsweisende Passivbauweise und  innovative, effiziente Haustechnik
  • niedrigster Heizwärmebedarf, gedeckt über erneuerbare Energien
  • Wärmedämmung mit natürlichen und nachwachsenden Dämmstoffen: Erstmalig in Deutschland bei einem Gebäude dieser Art!
  • zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Photovoltaik: Stromproduktion auf dem Dach für die Eigenversorgung des Gebäudes
  • innovative Gebäudeautomation / SmartHome: Fernablesung /Fernüberwachung für den Investor / Hausverwalter. Das Gebäude verzichtet weitgehend auf Schalter, die Steuerung erfolgt über Smartphones
  • Studentenapartments in bester Lage zu den Universitätsstandorten, sehr zentral
  • 32 Einheiten davon 4 große Penthouse-Wohnungen mit Dachterrassen
  • äußerst kostengünstiger und unkomplizierter Betrieb, einfach durchzuführende Nebenkostenabrechnung

 

 

2016 - 3. Partnertag

Sanierung mit Qualität

 

Chancen und Risiken beim Fenstertausch

Josef Kolb, Tischlerei Kolb GmbH

In Altbauten geht durch alte Fenster und Türen häufig ein erheblicher Teil der Raumwärme verloren. Zugluft und unzureichende Verglasungen sind die Ursache. Mit der Sanierung oder Erneuerung vorhandener Fenster und Türen können Sie die Wohnbehaglichkeit deutlich erhöhen und gleichzeitig die Energieverluste erheblich verringern.

Worauf sollten Sie beim Fenstertausch achten? Neben der Dämmeigenschaft, die von verschiedenen Faktoren abhängt, sind auch Einbruchschutz und der richtige Einbau wichtige Kriterien, die Sie kennen sollten. Tischlermeister Josef Kolb erklärte dies in einer Führung durch die Tischlerei, in der die Fenster auf Maß gefertigt werden.

 

 

Sanierung mit Qualität:
Mängel bei der Sanierung frühzeitig erkennen und verhindern

Theo Reuter, Baudiagnostik Wilting

Bei jedem Sanierungsvorhaben arbeiten verschiedenste Experten Hand-in-Hand zusammen. Vom Dachdecker bis zum Verputzer bauen alle auf die Vorarbeit anderer auf. Zu spät erkannte Baumängel verursachen dabei einen großen Aufwand und beeinflussen Kosten und die Qualität der Sanierung.

Anhand von Beispielen aus der Praxis erklärte Theo Reuter wie Mängel frühzeitig erkannt und wie Fehler im Sanierungsablauf vermieden werden können.

 

Foto: Frommann

 

 

2016 - 2. Partnertag

Zukunft des Bauens

Entscheidungen zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit -  
Wie initiiert man energieeffiziente Projekte und wie führt man sie durch?

Jörg Probst, Prof. Dipl.-Ing. Maschinenbau, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)

Es ist nicht leicht für Unternehmen, sich im aktuellen Spannungsfeld zwischen hohen umweltpolitischen Zielen und den zeitgleich ganz geringen Energiepreisen zu orientieren. Wie sollen Entscheidungen getroffen werden, wenn in Paris beschlossen wird, innerhalb der nächsten 30 Jahre die CO2-Emission auf 20 % des heutigen Wertes zu senken und sich zugleich viele Maßnahmen zum Nachhaltigen Bauen und zur Energieeffizienz wirtschaftlich nicht abbilden lassen?

Hier gilt es, neue Entscheidungsprozesse zu entwerfen, die grundsätzliche Ausrichtung der Unternehmen und der Handelnden zu definieren, um dann eine mittel- und langfristige Strategie zu entwickeln und diese im Unternehmen und mit den Mitarb

 

Haus der Zukunft. Intelligente Gebäude – das Ende der Dummheit?

Lars Klitzke, Energieberater Bonner Energie Agentur e.V.

Zukünftige Gebäude sind intelligent – sie kommunizieren mit dem Nutzer und untereinander.

Erneuerbare Energien werden genutzt, um Strom, Wärme und Kälte zu erzeugen. Da die Erneuerbaren Energien nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen, müssen Erzeugung und Speicherung gemäß Nutzer- und Wetterprognose erfolgen. Die Energie muss intelligent gespeichert werden, um eine Harmonisierung mit dem Stromnetz zu erreichen. Somit fungieren Gebäude als aktiver, steuerbarer Baustein der Energiewende.

Bei wachsendem Wunsch nach Komfort, Behaglichkeit und Sicherheit müssen Planer, Berater und ausführendes Gewerk den nachhaltigen Dreiklang von Effizienz, Suffizienz und Konsistenz berücksichtigen und umsetzen.

Der Energieberater Lars Klitzke zeigt mögliche Ansätze für zukünftige Gebäudekonzeptionen auf, sensibilisiert für die Thematik Energieeffizienz und Energiewende und zeigt die Notwendigkeit der Zusammenkunft verschiedenster Akteure bereits in der frühen Planungsphase auf, um das System Gebäude nachhaltig, energieeffizient in einer sich wandelnden (Bau-) Welt zu platzieren.

 

Effizienzsteigerung bei Bestandsanlagen ist keine Zauberei!

Thomas Giel, Prof. Dipl.-Ing.

Die Phase der Inbetriebnahme komplexer Gebäude ist wichtig für das Erreichen der geplanten Energieeffizienz, wird aber in der Praxis häufig vernachlässigt. Heizungsanlagen im Bestand können energetisch extrem optimiert werden, indem Nutzer-, Wind- und Sonnenverhältnisse vorausschauend und intelligent genutzt werden. Die Zeit der Steuerung nur über die Außentemperatur sollte der Vergangenheit angehören. Smart TOM (technical object management), ein neues Verfahren im Bereich des Low Cost Energiemanagements, ist eine Möglichkeit dazu.

 

Intelligente Gebäudetechnik mit Plan – gemeinsam zum Erfolg

Martin Böhm

Welchen Mehrwert bringt die Einbindung des Elektrikers in der frühen Planungsphase bei zukünftigen intelligenten Gebäudekonzepten? Martin Böhm zeigt Chancen einer guten Planung mit allen am Bau Beteiligten und beleuchtet die Arbeitsfelder des Elektro-Handwerks im Haus der Zukunft.

 

Referenten

Jörg Probst

Prof. Dipl.-Ing. Maschinenbau, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH)
Geschäftsführer der GERTEC GmbH - Beratende Ingenieure Essen
Professor der Hochschule Bochum, Fachbereich Architektur, Lehrgebiet Technische Gebäudeausrüstung

Lars Klitzke

 

Energieberater Bonner Energie Agentur e.V.

  

Thomas Giel

 

Prof. Dipl.-Ing.

Professor für Technische Gebäudeausrüstung Hochschule Mainz
Wissenschaftlicher Projektleiter Transferstelle Bingen

 

Martin Böhm

 

Obermeister Innung für Elektrotechnik  Bonn/Rhein-Sieg

Inhaber BÖHM ELEKTROBAU

Vizepräsident FEH-NRW
Mitglied im Vorstandsrat im ZVEH

 

 

2016 - 1. Partnertag

Seminarraum LVR Landesmuseum
Sven Kersten, Energieagentur NRW, Leiter Wärmepumpenmarktplatz
Ulrich Konen, Lumitronic GmbH, Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Guido Hammes, Untere Umweltbehörde Stadt Bonn
Gewerkeübergreifender Austausch

Wärmepumpe: Luftnummer oder Energiesparer

"Hohen Heizkosten die kalte Schulter zeigen"

Funktionsweise und Optimierung von Wärmepumpenanlagen

Wärmepumpen sparen Heizkosten und schonen die Umwelt, indem sie zu einem großen Anteil Umweltwärme nutzen. Wie funktioniert eine Wärmepumpe und welche Voraussetzungen müssen für einen wirtschaftlichen Einsatz gegeben sein? Welche zahlreichen Faktoren muss ich bei Planung, Einbau und Betrieb der Wärmepumpenanlage beachten? Ist eine Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage wirtschaftlich?

Dipl.-Ing. Sven Kersten, Leiter des Wärmepumpen-Marktplatzes NRW, gibt in seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion Antworten auf diese und weitere Fragen.

„Luftnummer oder Energiesparer?“

Sichere Ausführung von Wärmepumpen

Ausgefeilte Planungen und innovative Energiekonzepte sind nichts wert, wenn bei der Bauausführung keine Experten aus dem Handwerk am Werk sind. Welches sind die häufigsten Fehler? Welche schwerwiegenden Fehler unterlaufen Unternehmen bei der Installation von Wärmepumpen?

Ulrich Konen, Geschäftsführer der Lumitronic GmbH und  Beiratsmitglied beim Bundesverband Wärmepumpen e.V., zeigt Beispiele aus der Installation und Instandhaltung  von Wärmepumpenanlagen. Er gibt hilfreiche Tipps zur effizienten Ausführung und Qualitätssicherung.

„Ohne uns läuft nichts“

Praktische Erfahrungen mit der Wasser-Wasser-Wärmepumpe aus der Region Bonn/Rhein-Sieg - Von der Antragstellung bis zum Betrieb aus Sicht der Behörde

Die Ansprechpartner der Unteren Umweltbehörde der Stadt Bonn stellen sich vor, denn ohne wasserrechtliche Genehmigung dürfen Sie keine erdgebundene Wärmepumpe errichten und betreiben. Wie ist das Genehmigungsverfahren und der zeitliche Ablauf, welche Unterlagen werden gebraucht und was müssen Sie beachten? Dies, sowie die Gefahren des CO2-Aufstiegs und warum eine Grundwasseranalyse wichtig ist erklärt Ihnen Guido Hammes in einem Vortrag aus der Praxis.

 

 

2015 - 4. Partnertag

Der 4. Partnertag 2015 fand am 27. November 2015 in Bonn statt:

"Kombischulung zur sicheren Ausführung von Dachsanierungen von außen und Fensteranschlüssen"

Programm und Seminarinhalte

Steildachsanierung + Neues vom Flachdach

Im Vortrag der Steildachsanierung werden als erstes die Luftdichtung und die bauphysikalische Hintergründe beleuchtet. Die Frage was Feuchtevariabilität bedeutet wird anhand von Folien erläutert. Das Hauptmerk wird die Steildachsanierung von außen darstellen. Begleitet wird der Vortrag von Praxisbildern und Schadensfällen.
Es werden Systemlösungen zur Luftdichtheit gezeigt und anschließend wird auf das Thema „Luftdichtheit beim Flachdach“ eingegangen.
Am Praxismodell werden Abdichtungsdetails am Steildach gezeigt u.a. am Sparren.


Fenster - Auf’s Detail kommt es an

Die Detailanschlüsse rund um das Haus beeinflussen die Langlebigkeit von Holzbauten sowie Wärmedämm-Verbundsystemen maßgeblich. Besondere Bedeutung kommt dabei der Ausführung im Bereich von Fensterbänken, Fensteranschlüssen sowie dem Sockel zu – diese Themen werden deshalb ausführlich erläutert und anhand des INTHERMO WDV-Systems mit Holzweichfaserdämmplatten die richtige Detailausbildung dargestellt. Die Ausbildung der zweiten Dichtungsebene im Fensterbereich wird ergänzend durch eine Vorführung am Praxismodell vertieft.

 

 

Übersicht Partnertage

 

2015

 

  1. Plusenergie-Häuser
    Gebäude und Heizungstechnik der Zukunft und Photovoltaik
    Aktueller Stand der Entwicklung

  2. Zum Sinn von Dämm-Maßnahmen
    KfW Fördermittel
    Sanieren mit Plan – Kommunikation unter allen Beteiligten

  3. WDVS - Worauf ist zu achten
    Innendämmung
    Nachhaltige Baustoffe

  4. Kombischulung zur sicheren Ausführung von Dachsanierungen von außen und Fensteranschlüssen
    Steildachsanierung + Neues vom Flachdach
    Fenster - Auf’s Detail kommt es an

2014

  1. EnEV 2014
    Hydraulischer Abgleich
    Schadstoffe und Gefahrstoffe beim Bauen im Bestand

  2. Haftungsrisiken für Planer und Berater
    Qualitätskontrolle an Gewerke-Schnittstellen

  3. Wissens- und Erfahrungs-Börse zum energieeffizienten Bauen und Sanieren

  4. Feuchte und Schimmel in Innenräumen

2013

  1. Sanierung und Brandschutz
    Fördermöglichkeiten
    Energieeffizienz und Lüftung

  2. Gebäudetechnik und Energieeffiziente Gebäudehülle
    ekozet Kerpen-Horrem

  3. Qualitätssicherung am Bau durch Luftdichtheitsmessung und Thermografie
    ekozet Kerpen-Horrem: Thermografie live und Luftdichtheitstest live

  4. Passivhaus
    Vortrag und Exkursion

 

2012

  1. Ausführung und Planung Hand in Hand
    Luftdichtheit - aktueller Stand, Gewerke übergreifende Anforderungen
    Photovoltaik - Strom erzeugen und selber nutzen – wo geht die Reise hin?    
    Welches Haus braucht welche Heizung? - vom Passivhaus bis zum denkmalgeschützten Altbau

Fotos: © Bonner Energie Agentur

ch / Wand / Fenster: Praxisbeispiel